Rezension zu "Gelöscht" - Teri Terry

Gelöscht

von Teri Terry

Erster Eindruck

Das Cover ist schön und auffallend, sehr passend. Der Klappentext erzählt von dem eigentlichen Thema des Buches: Das Slating. 

Alles in allem hat beides mich zum Lesen angeregt.

 

Inhalt

Eine Gesellschaft, für die der Kampf gegen den Terrorismus oberste Priorität hat. Eine Gesellschaft, die dafür kontrolliert, bespitzelt, zu extremen Mitteln greift – der Roman von Teri Terry hat eine erschreckende Aktualität. England im Jahr 2054: Jugendlichen Terroristen wird das Gedächtnis gelöscht. Slaten nennt man das. Aber Kyla hat immer wieder Flashbacks aus ihrem früheren Leben. Hat sie wirklich Kinder bei einem Bombenanschlag getötet? Gemeinsam mit dem Slater Ben, in den sie sich verliebt, sucht sie nach der Wahrheit. Doch wem kann sie trauen?

 

Eigene Meinung 

In den ersten Seiten war ich bereits im Geschehen von Kyla drinnen. Sie kommt gerade aus dem Krankenhaus und lernt ihre neuen Eltern kennen - "Mum" und "Dad", wie sie diese nennen muss, aber auch ihre Schwester "Amy", die ebenfalls geslatet wurde.

Schnell merkt man auch, dass Kyla anders ist. Das sagen ihr auch so ziemlich alle und wie sehr anders sie ist, liest man beim Ende des Buches. Kyla hat ebenfalls auch Probleme mit Erinnerungen und Albträumen, die eigentlich sehr untypisch für Slater sind.

Teri Terry schreibt sehr flüssig aus der Ich-Perspektive und auch die Charaktere sind alles andere als flach: Personen, die einem unhöflich und exzentrisch erscheinen, stellen sich als symphatisch und hilfsbereit raus. Ebenso verschwimmt die Sicht von gut und böse.

Etwas wirklich sehr angenehmes war, dass die Autorin die Liebesgeschichte nicht zum Hauptplot machte.

 

Zusammengefasst

Das Buch ist sehr flüssig zu lesen und behandelt die Geschichte von der Slaterin Kyla, die anders als die anderen ist und mit ihrem Freund Ben die Hintergründe erfahren will. 

Ich würde dieses Buch jedem empfehlen, der gerne Fantasy liest und auch sehr gerne eigenständige Protagonisten mag.


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