Rezension zu "Isola" - Isabel Abedi

Isola

von Isabel Abedi


Gebundene Ausgabe: 328 Seiten

Verlag: Arena

Erstausgabe: 01.06.2007
Aktuelle Ausgabe: 04.07.2016
ISBN: 
9783401508924

 

Erster Eindruck

Das Cover ist recht schön mysteriös und hat mich sofort angezogen. Allerdings war es erst der Klappentext, der mich zum Lesen überredet hat. Wer interessiert sich nicht für ein eigentlich friedliches idyllisches Paradies, welches dann für jeden zur Hölle wird?

Das Buch ist aus hauptsächlich aus der Ich-Perspektive der Protagonistin geschrieben, teils wird aus der Erzähler-Perspektive allerdings auch die Vergangenheit beziehungsweise Geschehen auf der Insel berichtet.

 

Inhalt

 

 

Zwölf Jugendliche, drei Wochen allein auf einer einsamen Insel vor Rio de Janeiro - als Darsteller eines Films, bei dem nur sie allein die Handlung bestimmen. Doch bald schon wird das paradiesische Idyll für jeden von ihnen zu einer ganz persönlichen Hölle. Und am Ende müssen die Jugendlichen erkennen, dass die Lösung tief in ihnen selbst liegt.

(Quelle: Lovelybooks)

 

Eigene Meinung

Das Buch beginnt eigentlich mit der Reise zur Insel "Isola" auf dieser ein Filmprojekt stattfinden soll. Niemand weiß, wer die Hauptfigur sein soll, um was es eigentlich geht. Sie wissen nur, dass überall gefilmt wird, außer in Umkleiden, Toilleten und Duschen. 

Nachdem sie allerdings ein Spiel spielen, wo jeder seine eigene Rolle bekommt: Mörder oder Opfer, droht alles zu eskalieren.

Die Protagonistin Vera, wie sie sich nennt, ist sehr symphatisch und man kann sich schnell in sie heinfühlen. Auch die anderen elf Jugendliche bekommen ihre Eigenheiten und als Leser kann man sie anhand diesen sofort identifizieren. Auch die Insel konnte ich mir bildlich vorstellen, sowie diverse Höhlen, Häuser und die Umgebung.

Isabel Abedi hat es geschafft zwar mit kleinen Tipps zur Wahrheit hinzulenken und dennoch ist man erst spät auf das Wirkliche gekommen, als es schon eskalierte. Denn ich hatte nicht erwartet, was den Anfang anging, dass es blutig werden könnte.

Das Buch ist sehr flüssig geschrieben und so konnte ich das Buch einfach durchlesen. 

Das Ende ist sehr überraschend (!), wie ich zugeben muss, aber gleichzeitig auch wundervoll, da es eigentlich gerecht ausgeht.

 

Zusammengefasst

Zwölf Jugendliche kommen auf die Insel "Isola" wegen eines Filmprojektes. Sie wissen nicht, was sie zu tun haben, geschweige denn, wer welche Rolle spielt. Als allerdings das Spiel mit Opfer-und-Mörder auftaucht und die erste Leiche auftaucht, eskaliert alles.

Das Buch ist sehr flüssig, die Charaktere nachvollziehbar und der Plot durchdacht. 

Ich empfehle dieses Buch alle, die gerne Thriller lesen, sowie unerwartete Enden und Wendungen lieben.

Diesem Buch gebe ich 5/5 Sternen.

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